Referenz: Rheinboulevard Mülheim-Süd

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LIGE 200, anthrazit, Rheinboulevard Köln-Mülheim, Foto: Tjark Wegner, Köln

Am Dienstag wurde der Streckenabschnitt des Rheinboulevards in Mülheim von Oberbürgermeister Jürgen Roters eröffnet. Zwischen Zoo- und Mülheimer Brücke gibt es jetzt einen durchgehenden Rad- und Fußweg.

Mülheim. Mit der Eröffnung des Rheinboulevards Mülheim Süd schloss Oberbürgermeister Jürgen Roters gestern eine weitere Lücke des geplanten durchgängigen Rad- und Fußwegs entlang des rechten Kölner Rheinufers zwischen Porz im Süden und Flittard im Norden. Nun steht nur noch die große Treppenanlage in Deutz aus, die in einem Jahr übergeben werden soll.

Der Rheinboulevard Mülheim Süd erstreckt sich zwischen der Zoobrücke und der Mülheimer Brücke über eine Strecke von 1,5 Kilometer. In knapp einem Jahr Bauzeit wurden ein durchgehender Rad- und Fußweg sowie flankierende Grünflächen angelegt. Dieser Abschnitt des Rheinboulevards wurde mit Geld aus dem Stadterneuerungsprogramm „Mülheim 2020“ gefördert. „Damit wurde die Umsetzung erst möglich“, erklärte Joachim Bauer, stellvertretender Leiter des federführenden Grünflächenamts.

Das die Stadt auf der gesamten Strecke kein Grundeigentum vorweisen konnte, mussten die Flächen – rund 3,5 Hektar – gekauft werden. Die Gesamtkosten betrugen 2,2 Millionen Euro, wovon die Hälfte in den Grunderwerb flossen. Im Herbst, so Bauer weiter, würden noch 61 Bäume – unter anderem Weiden und Pappeln – gepflanzt.

Nachdem er Strecke mit dem Rad abgefahren war, stellte Roters fest: „Es ist eine wahre Freude das alles zu sehen und ein großer Gewinn für die ganze Stadt.“ Vor zwei Jahren habe hier alles noch sehr ungeordnet ausgesehen. Jetzt aber gebe es eine große Grünfläche, die bereits von vielen Menschen genutzt werde. Mülheims Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs darauf hin, dass mit dem Rheinboulevard eines der letzten städtebaulichen Projekte von „Mülheim 2020“ abgeschlossen wurde. Nun fehle nur noch die Grünzug Charlier, der die Deutz-Mülheimer Straße direkt mit dem Rheinboulevard verbinde. „Der ist auch schon so gut wie fertig“, sagte Bauer. Nur der Rasen müsse noch richtig anwachsen und das könne vier bis fünf Wochen dauern.

Von Uwe Schäfer

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

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